Kind in toter Gebärmutter ausgetragen

Kind in toter Gebärmutter ausgetragen

In Brasilien ist etwas unglaubliches passiert! Eine Frau konnte mit der gespendeten Gebärmutter einer toten Frau ein Kind zur Welt bringen. Wie das geht?

Eine 45-jährige Frau starb auf Grund einer Hirnblutung und eine 32-jährige wollte ein Baby. Dadurch, dass die Gebärmutter erst relativ spät aus dem Spenderkörper entnommen wird, ist die Qulität nicht mehr optimal. Dennoch versuchten die Ärzte das Unmögliche. Bisher wurden nur erfolgreiche Schwangerschaften und Geburten bei Lebendtransplantationen aufgezeichnet, jedoch niemals bei einer toten Spenderin.

Die Empfängerin der Gebärmutter musste auf Grund des Fremdkörpers (wie es bei einer Transplantation nun mal ist) Medikamente schlucken, welche ihr Immunsystem lähmt, damit das Organ vom Körper nicht abgestoßen wird. Die Transplantation selbst dauerte ca. zehn Stunden und nach der Geburt wurde der Uterus wieder entfernt. Trotzdem ist es ein Wunder, dass dieser Eingriff geklappt hat. Nach einigen Monaten wurde die Frau dann mittels IVF befruchtet und schwanger.

Dieses Verfahren ist laut Experten nur eine Übergangslösung, bis man eine gesunde Gebärmutter aus körpereigenen Zellen herstellen kann. Damit würde man sich die Medikation, Risiken und Nebenwirkungen einer Transplantation massiv verringern.

Einen ausführlichen Artikel gibt es hier.

 


Foto: © reineg, fotolia.com

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