IMSI (in ausgewählten Fällen)

IMSI ist die Abkürzung für Intrazytoplasmische Morphologisch Selektierte Spermien Injektion. Professor Benjamin Bartoov entwickelte mit seiner israelischen Arbeitsgruppe diese neue Methode.

Bei einer routinemässigen ICSI (intracytoplasmatische Spermieninjektion) wird unter dem Mikroskop bei einer 200-400 fachen Vergrößerung ein Spermium ausgewählt, das für die Spermieninjektion verwendet wird. Bei der IMSI Methode wird eine bis zu 6000 fache Vergrößerung verwendet.
Dadurch können Spermien ausgesondert werden, deren Zellkerne anormale Auffälligkeiten in Form oder Struktur aufweisen. Prof. Bartoov konnte durch Einsatz diese Technik höhere Schwangerschafts – und Geburtsraten erzielen. (Bartoov et al., Fertil. Steril. 2003)

Unter bestimmten Voraussetzungen kann die IMSI – Technik zur Anwendung kommen (keine Befruchtung nach ICSI, keine Einnistung nach Embryotransfer, hochgradige Teratospermie)